Wir klären die fünf häufigsten Irrtümer zu Hunde- und Katzenversicherungen auf.

Eine Tierkrankenversicherung wird oft erst dann Thema, wenn es bereits zu spät ist. Dabei kursieren rund um Haustierversicherungen zahlreiche Annahmen, die viele Tierhalterinnen und Tierhalter von einer Absicherung abhalten. Einige davon sind Moment nachvollziehbar, andere können im Ernstfall sehr teuer werden.
Wir klären die fünf häufigsten Irrtümer auf.
Gerade gesunde Tiere werden häufig nicht versichert. Der Gedanke dahinter ist nachvollziehbar. Eine Tierkrankenversicherung ist keine Absicherung für bestehende Krankheiten, sondern für unerwartete Ereignisse: Unfälle, akute Erkrankungen oder plötzliche Operationen. Diese treffen gesunde Tiere genauso wie Vorbelastete. Wer wartet, bis ein Problem auftritt, kann meist nicht mehr versichern oder muss mit Leistungsausschlüssen rechnen. Versicherung ist immer Vorsorge.
Ein oft gehörter Satz. In der Theorie klingt er sinnvoll, in der Praxis scheitert er häufig. Tierarztkosten können heute rasch mehrere hundert bis hin zu mehreren tausend Euro betragen, etwa bei Operationen, Bildgebung (CT, MRT) oder Intensivbehandlung. Selbst konsequentes Sparen deckt solche Beträge oft erst nach Jahren ab.
Eine Versicherung verteilt dieses Risiko planbar über monatliche Beiträge und schützt vor finanziellen Engpässen in emotional belastenden Situationen. Sparen hilft, ersetzt aber keine Absicherung gegen hohe Einmalkosten.
Dieses Vorurteil entsteht meist durch unklare Vertragsbedingungen oder falsche Erwartungen.
Wie bei jeder Versicherung gilt: Leistungen richten sich nach dem gewählten Tarif und den vereinbarten Bedingungen. Wer diese kennt, erlebt im Leistungsfall in der Regel keine Überraschungen. Moderne Tierkrankenversicherungen übernehmen je nach Tarif:
Nicht die Versicherung zahlt nicht, sondern oft wurde sie falsch eingeschätzt oder gewählt.
Leider sind auch Mischlinge und Hauskatzen sind nicht vor Erkrankungen oder Unfällen geschützt. Tatsächlich sind viele der teuersten Behandlungen nicht rassespezifisch, sondern betreffen:
Im Ernstfall bleibt selten Zeit für rationale Entscheidungen. Emotionen, Stress und finanzielle Sorgen treffen gleichzeitig aufeinander. Eine bestehende Versicherung nimmt in genau diesem Moment einen großen Druck von den Schultern. Entscheidungen können nach medizinischen Gesichtspunkten getroffen werden, nicht nach dem Kontostand.
Tierkrankenversicherungen sind kein Muss, aber sie sind für viele Tierhalterinnen und Tierhalter eine sinnvolle Absicherung gegen finanzielle und emotionale Belastungen.
Wer sich frühzeitig informiert, realistisch plant und bewusst entscheidet, schützt nicht nur sein Tier, sondern auch sich selbst.
KAWU steht für transparente Information und verantwortungsvolle Vorsorge, damit im Ernstfall das Wohl deines Tieres im Mittelpunkt stehen kann.
