Winterzeit ist Erkältungszeit: So bleibt dein Haustier gesund
Gesund durch die kalte Jahreszeit!
Veröffentlicht am
28.11.2025
Gesund durch die kalte Jahreszeit: So bleiben Hunde und Katzen im Winter fit
Wenn draußen die Temperaturen fallen, die Tage kürzer werden und Nässe, Frost und Schnee Einzug halten, betrifft das nicht nur uns Menschen. Auch Hunde und Katzen reagieren sensibel auf die kalte Jahreszeit. Manche Tiere werden anfälliger für Infekte, andere leiden unter trockener Haut, rissigen Pfoten oder Atemwegsproblemen.
In diesem Beitrag erfährst du,
welche typischen Wintererkrankungen bei Haustieren auftreten,
wie du vorsorglich gegensteuern kannst
und welche Pflege- und Alltagstipps deinen Liebling gut durch den Winter bringen.
Häufige Wintererkrankungen bei Hunden und Katzen
Im Winter treten bestimmte Beschwerden vermehrt auf – besonders bei älteren Tieren, Rassen mit wenig Unterwolle oder bei häufigem Aufenthalt im Freien:
Hunde 🐶:
Erkältungen & Atemwegserkrankungen Nasses Fell, Schneeregen oder kalte Zugluft können schnell zu Husten, Schnupfen und tränenden Augen führen.
Blasenentzündungen Kalte Untergründe reizen die Harnwege – besonders, wenn Hunde im Sitzen oder Liegen länger in Kontakt mit Schnee oder gefrorenem Boden sind.
Gelenkbeschwerden Bestehende Arthrosen machen sich im Winter stärker bemerkbar, da Kälte Muskeln und Gelenke versteift.
Pfotenreizungen Streusalz, Eis und Split führen zu Rissen, Entzündungen oder kleinen Verletzungen.
Katzen🐱 :
Atemwegserkrankungen Vor allem Freigänger oder Katzen in zugigen Innenräumen sind häufiger betroffen.
Trockene Haut & Fellprobleme Heizungsluft trocknet die Haut aus – Schuppen oder stumpfes Fell sind typische Folgen.
Bewegungsmangel Wohnungskatzen werden im Winter oft träger. Geringere Aktivität schwächt das Immunsystem langfristig.
Vorbeugung: Gesund durch den Winter
Die gute Nachricht: Mit der richtigen Vorsorge kannst du die meisten Beschwerden verhindern.
Gesund durch die Winterzeit
1. Impfungen aktuell halten
Auch in der kalten Jahreszeit sind Impfungen essenziell – denn einige Infektionen treten im Winter gehäuft auf.
Für Katzen:
Katzenschnupfen
Katzenseuche
Für Hunde:
Staupe
Parvovirose
Leptospirose
Zwingerhusten
2. Immunsystem stärken
Hochwertige, artgerechte Ernährung
Ausreichend Bewegung – drinnen wie draußen
Stressarme Umgebung
Regelmäßige Wurmkur (v. a. bei Freigängern)
3. Gesundheitscheck im Herbst
Ein kurzer tierärztlicher Check-up erkennt mögliche Schwachstellen frühzeitig und schafft Sicherheit für die Wintermonate.
Tierliebe bedeutet auch, vorbereitet zu sein
Wintererkrankungen lassen sich nicht immer völlig vermeiden – aber mit der richtigen Vorsorge, einem aufmerksamen Blick und einer verlässlichen Absicherung kannst du deinem Tier optimal helfen.
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